Wer ist die Generation Z?

Die Generation Z, auch bekannt als Gen Z oder Digital Natives, umfasst die Menschen, die zwischen den späten 1990er Jahren und den frühen 2010er Jahren geboren wurden¹. Hier sind einige wichtige Merkmale und Eigenschaften dieser Generation:

Digitale Affinität: Die meisten Mitglieder der Generation Z sind seit ihrer Kindheit mit digitaler Technologie vertraut. Sie wachsen mit dem Internet und sozialen Medien auf.

Kommunikationstempo: Im Gegensatz zur Generation Y (Millennials) sind Gen Z-Mitglieder ständig erreichbar und antworten sofort auf Nachrichten. Sie nutzen vor allem WhatsApp, Smartphones und Tablets.

Selbstdarstellung: Social Media dient der Gen Z als Plattform zur Selbstdarstellung. Sie sind nicht nur Konsumenten, sondern auch Content Creator.

Work-Life-Balance: Gen Z strebt eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Privatleben an. Sie suchen nach Sinn in ihrer Arbeit und möchten einen Job, der zu ihrer Persönlichkeit passt.

Digitalisierung: Das prägendste Erlebnis der Generation Z ist die Digitalisierung von Alltag und Leben. Das Smartphone ist für sie ein unverzichtbares Kommunikations- und Arbeitsinstrument.

Die Gen Z prägt unsere Welt mit ihren Werten und Verhaltensweisen. Wenn man sie charakterisieren will, muss man folgende psychologischen Aspekte beachten:

Klimabewusstsein: Die Generation Z, getragen von der Fridays-for-Future-Bewegung, sieht den Klimawandel als drängendes Problem. Sie fordert individuelles Handeln und kritisiert gleichzeitig Wirtschaft, Industrie und Politik. Ihre Forderungen sind geprägt von einem starken Gemeinschaftsgefühl und dem Wunsch nach Selbstwirksamkeit.

Misstrauen gegenüber Institutionen: Politiker und Parteien werden von der Gen Z misstrauisch betrachtet. Sie interessiert sich mehr für politische Inhalte wie Klima und Umwelt als für politische Institutionen. Kurzfristige Fokusänderungen seitens der Politiker bestätigen ihre Vorurteile.

Soziale Netzwerke als Erfolgsfaktor: Der Erfolg der Proteste ist eng mit den sozialen Medien verknüpft. Die Gen Z hat dort gelernt, sich selbst zu verkaufen und authentische Botschaften zu verbreiten. Sie nutzt diese Plattformen geschickt, um ihre Anliegen zu kommunizieren.

Widersprüchliches Konsumverhalten: Obwohl sie soziales und ökologisches Handeln fordert, zeigt die Gen Z in ihrem eigenen Konsumverhalten Widersprüche. Sie wächst in einer Konsumgesellschaft auf, die Freizeitangebote im Überfluss bietet, und ist gleichzeitig sensibilisiert für Umweltthemen.

Greta Thunberg, eine schwedische Klimaschutzaktivistin, ist ein herausragendes Beispiel für das Engagement der Gen Z. Mit ihren von der Wissenschaft unterstützten Forderungen nach konsequenter Klimapolitik hat sie weltweit Aufmerksamkeit erregt. Thunberg initiierte die „Schulstreiks für das Klima“, die zur globalen Bewegung Fridays for Future (FFF) heranwuchsen. Sie setzte sich dafür ein, dass Schweden das Klima-Übereinkommen von Paris einhält und wurde als bislang jüngste Person zur Person of the Year vom US-Magazin Time gewählt.

Insgesamt zeichnet sich die Generation Z durch ihre digitale Kompetenz, soziale Aktivität und den Wunsch nach sinnvoller Arbeit aus. Sie sind die Gestalter einer zunehmend vernetzten und technologiegetriebenen Welt

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